031 Excel-Tools und Apps in der Landwirtschaft

Viele Landwirte sollten nicht nur aus dem Bauch heraus entscheiden. Es sollte genauso der Kopf dazu genommen werden. Daher macht es Sinn hier Excel zu nutzen. So kann der Landwirt Beispielweise schnell folgende Fragen für sich beantworten.

  • Welche Pacht kann ich eigentlich bezahlen?
  • Wie hoch sind die Futterkosten pro Kilo Milch?

Genau solche Excel-Tabellen sind das täglich Brot von Rainer Möller! Er ist Sohn eines Landwirts mit Milchviehhaltung. Recht früh war klar das sein Bruder den Hof weiter machen will. Da Rainer ein großes kaufmännisches Interesse hat, war eine Ausbildung zum Industriekaufmann sein erster Schritt ins Berufsleben ist. Er hat Anschließen bei Hansa Landhandel als Einkäufer gearbeitet. In dieser Zeit hat er entdeckt wie Spannend die Landwirtschaft ist und seit dem beschäftigt er sich intensiv mit der Landwirtschaft in Deutschland.

Zudem hat Rainer gemerkt wie wertvoll Exel für das treffen von Entscheidungen sein kann. Daher hat er über 1000 You-Tube-Videos über Excel angeschaut. Um mit diesem Wissen für Landwirte optimierte und unabhängige Excel-Tabellen zu bauen.

Vor kurzem entwickle Rainer mit seiner Firma Agrarmarketing Möller die Futterbestell-App Top Silo, Welche von Top Agrar vertrieben wird.

Besonders interessant ist sein You-Tube Kanal dort gibt es seit 6 Jahren Informationen und Neuigkeiten für die Landwirtschaft.

Rainer bietet Dir einige seiner Excel-Tools zum ausprobieren kostenlos an:

Nachdem Du das Excel-Tool per Email bekommen hast kannst Du dir den Zugang zu der Datei  über einen Code (Zeile 1 in der Datei) freischalten.

 

 

 

 

 

Hier könnt Ihr die „top silo“ von Top Agrar kostenlos herunterladen und habt Euren Futterbestand immer im Blick:

 

Auf Youtube finden Landwirte noch ganz viel mehr:

 

 

Viel Spaß mit Deinen Kühen und genieße das Leben!

Dein Christian Völkner

PS: Auf Instagram, kannst Du mir in meinem Alltag über die Schulter schauen. #kuhverstand

030 bessere Kommunikation in der Landwirtschaft

In den Folgenden 3 Bereichen sehe ich das größte Potenzial auf Milchviehbetrieben:

  1. Grünland

  2. Kommunikation auf den Betrieben

  3. Kälber- und Jungviehaufzucht


Heute möchte ich auf die Kommunikation näher eingehen.

Kommunikation fängt mit dem Zuhören an. Wir haben zwei Ohren und nur einen Mund. Beim zuhören können wir wahrnehmen wie es unserem Gesprächspartner geht!

  • Wie ist seine Körperhaltung?
  • Wie ist seine Tonlage?
  • Was möchte mein Gesprächspartner wirklich?
  • Was ist ihm wichtig?

 

Es gibt 3 Arten des Zuhörens:

  1. Downloading man hört nur was man hören möchte. Man möchte nur das hören, was einem selber in den “Kram” passt.
  2. Open Mind ist das faktische Zuhören. Man hört alles, man nimmt es wahr. Der Kopf ist offen für alles. Allerdings bleibt der eigene Standpunkt fest und unberührt
  3. Open Heart ist das vorurteilsfreie Zuhören. Der Ausgang des Gesprächs ist offen. Ich öffne mich dem Gesprächspartner und bin ganz bei ihm.

Folgende Punkte sind beim Aktiven zuhören wichtig:

  • Den Blickkontakt halten
  • Ablenkungen ausschalten (z.B: Handy)
  • Im wahrsten Sinne des Wortes auf Augenhöhe gehen
  • Es macht auch Sinn die Worte des Gegenübers im weiteren Gesprächsverlauf zu nutzen. So merkt unser Gesprächspartner das wir ganz Ohr sind. Und er fühlt sich eher verstanden. Nicht verstehen ist oftmals die Regel. Daher macht es Sinn mit den eigenen Worten die Aussagen des Gegenübers zu wiederholen. Zum Beispiel in dem man sagt: Habe ich dich richtig Verstanden, dass….
  • Es gibt Signal Wörter bei denen es Sinn macht nachzuhaken! Beispiele für Signalwörter sind: Im Grunde, Im Prinzip, und so weiter.

Es gibt 4 Fragetypen

Suggestiv Fragen:

Du findest doch auch das unsere Melkrotine gut ist?

Geschlossene Fragen:

Findest du unsere Melkroutine gut?

Alternativ Fragen:

Ist es eher das Nachbereiten oder Vorbereiten an dem wir feilen sollten?

Offene Fragen:

Wie findest du unsere Melkroutine? Wie könnten wir unseren Melkprozess verbessern?

Das bewusste stellen von offenen Fragen kann langfristig einen großen Unterschied machen. Denn diese offenen Fragen können wichtige Schwachstellen oder enormes Verbesserungspotenzial im Milchviehbetrieb aufdecken!

Durch die Verbesserung deiner Kommunikationskompetenz wirst Du es leichter haben gute Mitarbeiter zu halten und deinen Betrieb sinnvoll weiter zu entwickeln.


Lust auf mehr?

Falls Du Lust hast Dich mit anderen Kuhverstehen live zu treffen. Nehme einfach hier an meiner Umfrage teil. Denn so kann ich ermitteln, wo das nächste Hörertreffen am besten stattfindet!

Hier gibt es von mir 6 Tipps für erfolgreiche Kommunikation!


Hat Dir diese Folge gefallen, so teile sie doch gerne in den Sozialen Medien oder

Viel Spaß mit Deinen Kühen und genieße das Leben!

Dein Christian Völkner

029 Weihnachtsgeld von der Kirche

Weihnachtsgeld von der Kirche!

Die wirklich wichtigen Dinge gibt es umsonst!

Ich wünsche allen Hören ein tolles und gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes Jahr 2018!

Viel Spaß mit Deinen Kühen und genieße das Leben!

Dein Christian Völkner

028 Mitarbeiter für die Landwirtschaft finden

Mitarbeiter für die Landwirtschaft finden

5 Punkte auf dem Weg zum richtigen Mitarbeiter.

  1. Stellen-Klarheit

  2. Perspektivenwechsel

  3. Entwickle dein Mitarbeiter-Mindset

  4. Werde Mitarbeiter-Kompetent

  5. Nutze die praktischen Möglichkeiten

1. Stellen-Klarheit

Hier für kannst Du dir folgende Fragen stellen:

Was soll der Mitarbeiter können?
Welchen Mitarbeiter brauchen wir für das Team?

Kann der neue Mitarbeiter mir oder meinem Team helfen eigene Schwächen zu umschiffen?

Welche Stärken und Talente fehlen uns im Team?

2. Perspektivenwechsel

Es ist hilfreich sich gedanklich in die Lage des Mitarbeiters zu versetzten!

Was ist ihm wichtig? Ist es Geld, Anerkennung, Teamarbeit, Verantwortung, Harmonie, persönliches Weiterentwicklung, Disziplin, Ordnung und und und…

Finde es heraus! Wie kannst Du ihm geben was er braucht?

Wenn Du es als Arbeitgeber schaffst ein echter Gewinn für deinen Mitarbeiter zu sein, dann wird dein Mitarbeiter auch ein Gewinn für Dich und Deinen Milchviehbetrieb sein. Achtung diese Regel gilt leider nicht für alle Mitarbeiter. Nämlich dann wenn die Werte und das was der Mitarbeiter glaubt (z.B.: Alle Chefs nutzen einen aus) nicht zusammen passen!

3. Entwickle dein Mitarbeiter-Mindset

Sei konsequent und warte nicht zulange mit der Kündigung, falls ein Mitarbeiter nicht passt.

Falls Du immer wieder Mitarbeiter hast die nicht passen, drängt sich die Frage auf: Wie Du zu einer echten Führungskraft werden kannst? Gerade wachsende Betriebe sollten sich rechtzeitig mit der Führungsrolle auseinandersetzten und Fortbildungen zu dem Thema besuchen!

Prüfe die Werte deiner Mitarbeiter!

4. Werde Mitarbeiterkompetent

Steigere deine Kommunikation-Kompetenz. Eine Folge dazu erscheint bald.

Geh in den Austausch mit anderen Führungskräften, dadurch lassen sich Fehler vermeiden.

Lerne Modelle kennen und nutze diese. Hier ein paar Beispiele:

DISK-Modell

MBTI

Strength Finder –>mehr dazu in Folge 009

usw.

5. Nutze die praktischen Wege

Die meisten Jobs werden über lose Kontakte vergeben. Dies ist der erweiterte Bekanntenkreis.

Nutze diese Möglichkeit. Du kannst Dich ehrenamtlich engagieren oder auch regelmäßige Ehemaligen-Treffen mit dein Ex-Azubis feiern.

Weitere Möglichkeiten sind:

Mund zu Mund

Anzeige in Zeitungen und Kaufhäusern

Jobbörsen im Internet

Internetauftritt

Kreative Aktionen

usw.

Suche nach Kooperationsmöglichkeiten mit Bildungseinrichtungen/Beratungsringen und so weiter. Auch hierdurch kannst du an gute Mitarbeiter kommen.

Wir sind in einer Zeit angekommen, in der sich zunehmend die Unternehmen bei den guten Leuten bewerben.

Mehr Kuhverstand auf www.kuhverstand.de

Möchtest Du mehr Austausch mit “Kuhmenschen”? Dann helfe mir bei der Planung!  Nehme dazu kurz an meiner Umfrage teil!

Vielen Dank für deine Zeit

Hab viel Spaß mit deinen Kühen und genieße das Leben

Dein Christian Völkner

027 besser Fiebermessen beim Rind

Fiebermessen ist das billigste und einfachste Mittel um einen Eindruck vom Gesundheitsstaus des Rindes zu bekommen. Fiebermessen ist wichtig, es ist jedoch nicht das Maß aller Dinge. Denn bei Ketose und Labmagenverlagerung kann das Fieber im Normalbereich bleiben obwohl dringender Handlungsbedarf besteht.

Hier 6 Tipps um besser Fieber zu messen:

  1. Für ausreichend Fieberthermometer sorgen (Eines sollte im als Ersatzthermometer bereit liegen)
  2. Alle Mitarbeiter sollten wissen welchen Wert, das rechtzeitige erkennen von Rinder-Krankheiten hat.
  3. Idealerweise hat jeder Mitarbeiter ein persönliches Fieberthermometer und farbliche Viehzeichenstifte in den Taschen der Arbeitskleidung. So kann bei Verdacht spontan Fieber gemessen werden.
  4. Bei Risikotieren (Frischgekalbt, Vorerkrankungen, Jungkuh, …) täglich messen.
  5. Genug Zeit für diese Prävention einplanen! Es lohnt sich, denn erst ab der dritten Laktation hat die durchschnittliche Kuh ihre Aufzuchtkosten wieder verdient.
  6. Das Ergebniss wird für alle sichtbar am Tier festgehalten. Weiter unten erkläre ich wie es geht.

 

Hier habe ich Dir ein Fieberthermometer verlinkt.*

Richtig aussagekräftig werden die Daten vom Fiebermessen erst im Zeitverlauf. Das soll heißen das es sich lohnt öfter zu messen und die Ergebnisse aufzuschreiben. Doch oft arbeiten viele verschiedene Mitarbeiter auf einem Hof. Der eine Erkennt besser Lahmheit, der nächste hat eine besonders feine Nase und erkennt so eine Metritis oder gar eine Ketose. Und ein andere hat einfach einen guten Instinkt, dass mit jener Kuh vielleicht etwas nicht stimmt. Um bei den Mitarbeitern die Aufmerksamkeit für die richtigen Kühe zu erhöhen macht es Sinn, die Ergebnisse am Tier wie folgt festzuhalten.

Mit Viehzeichenstiften wird auf dem Rücken der Kuh ein Strichliste geführt. Einmal Fiebermessen ein Strich:

Rot: <38,0 Grad (Untertemperatur)

Grün: 38,0 bis 39,0 Grad (Normaltemperatur)

Gelb: 39,1 bis 39,3 Grad (erhöte Temperatur)

Rot: >39,4 (Fieber -> Sofort handeln!)

Durch das Verblassen der aufgemalten Striche wird erkenntlich, dass das letzte Fiebermessen schon länger her ist. Weiterer Vorteil: Tiere die mal Gelb oder Rot markiert worden sind, bekommen vom den Mitarbeitern höhere Aufmerksamkeit. Dies fördert das Erkennen von Folgeerkrankungen.

Achtung: Wenn eine Kuh gekotet hat, dringt Luft in den Darm. Dadurch sinkt die Temperatur lokal und der Messwert sinkt.

Vielen Dank für deine Zeit

Hab viel Spaß mit deinen Kühen und geniese das Leben

Dein Christian Völkner

026 8 Bereiche um kranke Kühe rechtzeitig zu erkennen

Die Voraussetzung um kranke Kühe sicher zu erkennen ist eine hohe Aufmerksamkeit und der feste Wille frühzeitig zu agieren. Ansonsten kannst Du nur noch Reagieren.

In diesen acht Bereichen sendet dir die Kuh Signale auf die Du achten solltest.

1. Das Verhalten der Kuh
-Wenn sie später als normalerweise in den Melkstand kommt
-Schwerer Kalbeverlauf oder Totgeburt
– Unaufmerksamkeit
– Hängende Ohren

2. Futteraufnahme
– Hungergrube
-Nach dem Kalben beobachten ob sie frisst
– Kot-Konsistenz prüfen
-Wenn sie ihr Kraftfutter- oder Melkanrecht nicht nutzt

3. Die Augen
-Sind die Augen gerötet?
-Sind die Augen eingefallen?

4. Die Klauen
-ist der Abstand von Schritt zu Schritt ungleichmäßig?
-entlastet die Kuh einzelne Klauen
-Wie kannst du gute Klauen-pflege sicherstellen
-Klauen-kompetenz der aller Mitarbeiter erhöhen

5. Die Temperatur
-38bis39Grad ist normal
-39,1 bis 39,3 ist erhöhte Temperatur
-ab 39,4 ist Fieber und damit dringender Handlungsbedarf
-unter 38 Grad könnte Milchfieber oder Labmagen-Verlagerung ein Problem sein
-sind genügend Ersatzthermometer zum Fiebermesser vorhanden

6. Das Euter
-Schmaltest machen
-Ist das Euter warm oder gerötet?
-Wie ist die Zitzen-kondition
-Ist ein Schenkel oder Euter-ekzem vorhanden?

7. Die Gebärmutter
-Ist die Nachgeburt vollständig abgegangen?
-Hat sich die Gebärmutter entzündet?
-Wie ist der Geruch vom Sekret in der Gebärmutter?
-Wie gut ist dir Gebärmutter zurückgebildet?

8. Die Milchinhaltsstoffe
-eine Zellzahl von 100000 bis 200000 ist bereits der erhöhte Bereich
-ab einer Zellzahl von 200000 besteht in der Regel Handlungsbedarf
-ist der Fett/Eiweiß Quzent im normal bereich von 1,0 bis 1,4
-ab 1,5 Fett/Eiweiß Quzent macht ein Ketose-Test Sinn.

Hier erklähre ich wie du mehr Milch aus dem gleichen Futter melken kannst.

Zu den 8 Punkten mit denen ich meine Zellzahl dauerhaft senken konnte.

 

Falls Dir diese Folge gefallen hat, würde ich mich sehr freuen, wenn du an der Umfrage teil nimmst! Sage mir welcher Bereich der Kuhverstand-Vision für Dich am interessantesten ist, dass hilft mir Kuhverstand in deinem Sinne weiter zu entwickeln!

 

Wie findest Du Kuhverstand, was kann ich besser machen?

Sende mir Dein Feedback, Deine Anregungen und Fragen einfach an: christian@kuhverstand.de

Ich beantworte jede Mail persönlich!

Vielen Dank und viel Spaß mit Deinen Kühen!

Dein Christian Völkner

025 Auf dem Feld mit Andreas Krallinger

Ich nehme Dich mit auf mein Feld.

Andreas Krallinger beurteilt die Bodenfruchtbarkeit direkt vor Ort.

Eigentlich wollte ich diese Folge nur auf YouTube herausbringen. Dies scheiterte doch an einem Bedienungsfehler von mir. Für das Jahr 2018 habe ich mir vorgenommen meinen YouTube-Kanal mit zahlreichen Informativen Videos zu bereichern.

Zu meinem Kuhverstand YouTube Kanal.

Hier geht es zu einem Interview mit Andreas Krallinger.

Seit 15 Jahren ist Andreas Krallinger für die Deutsche Saatveredelung in Schlewig-Holstein in der Grünland Beratung tätig. Hier der Kontakt zu Andreas Krallinger!

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Dein Christian Völkner

024 Gute Milchviehfütterung fängt bei einem gesunden Boden an! Ein Interview mit Andreas Krallinger von der DSV

Mehr Ertrag im Grünland durch gezielte Investitionen in Deinen Boden!

In dieser Folge erfährst Du:

– Wie es sein kann, dass trotz guter Kali, Magnesium, Phosphor und Ph-Werte in der Standard-Bodenuntersuchung die Pflanzen nicht vernünftig wachsen können.

-Weshalb, das Deutsches Weidelgras genau wie der Weizen besondere Anforderungen an die Bewirtschaftung und die Busenfruchtbarkeit stellt.

-Mit welcher Methode Du herausfinden kannst, an welchem Punkt Dein Boden noch Potenzial hat! So dass du deine Düngeplanung gezielt anpassen kannst.

-Wie ich es geschafft habe mehr Ertrag und eine höhere Ertragssicherheit zu realisieren.

-Das, die Proteinsynthese nur schlecht funktioniert, wenn Stickstoff, Kupfer, Schwefel und Molybdän nicht in der Richtigen Menge vorhanden sind.

Weiter Aussagen vom Grünlandexperten:

Der Boden ist der Magen der Pflanze!

-Unsere Grünland ist die beste und günstigste Rohprotein Quelle vor unser Haustür. Es sind in vielen Betrieben große Reserven möglich.

-Spuhrenelmente besitzen eine Schlüsselrolle in der Bodenfruchtbarkeit

-Für eine gezielte Bodenverbesserung ist es nötig die Verhältnisse unter den Bodennährstoffen zu kennen

-Gesunder Boden → gesunde Pflanze, gesunde Pflanze → gesundes Tier!

-So unterschiedlich wie die Böden sind, so unterschiedlich ist auch der Aufwand, welcher für einen nachhaltig gesunden Boden investiert werden muss.

-Um so leistungsfähiger das Grünland ist, umso leichter kommen wir durch die neue Düngeverordnung.

Seit 15 Jahren ist Andreas Krallinger für die Deutsche Saatveredelung in Schlewig-Holstein in der Grünland Beratung tätig. Hier der Kontakt zu Andreas Krallinger!

Hier kannst Du meine Ergebniss aus der ökölogischen Bodenbewertung vom Jahr 2013 anschauen. Daraufhin haben wir drei Jahre lang mehr Kali, Kalk, Kupfer und Molybdän gedüngt. Der Erfolg war im zweiten Jahr bereits deutlich zu spüren.

Ziel der ökölogischen Bodenuntersuchung ist es, die Vorraussetzungen zu schaffen um die 16 wichtigensten Pflanzen-Nährelmente ins Geleichwicht bringen zu können. Weiter Infos auf der Seite von Hans Unterfrauner!

Zum Buch: Der erfolgreiche Imker*

 

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Dein Christian Völkner

023 Kuhverstand 2.0 Ein Ausblick in die Zukunft

Kuhverstand 2.0

In dieser Folge erfährst Du:

-Wie ich das Internet nutze, um mich zu vernetzen.

-Was Interviewgäste mitbringen müssen, um in ein Kuhverstand-Interview zu kommen

-Wie ich mit Hilfe des Lean-StartUp-Prinzip Neues entwickle.

Das Internet verändert unser aller Leben. Die Landwirtschaft wird transparenter. Der Landwirt ist inzwischen für den Verbraucher viel leichter zu erreichen. Zunehmend können Landwirte neue Absatzmärkte über das Internet erschließen. Dies ist auch eine große Chanche für kleine Betriebe, sie können Nischen besetzen.

Es ist jedoch auch zu sehen, dass der Internet-Markt von morgen heute verteilt wird. Ich glaube nicht, dass in 10 Jahren noch Futtermittelvertreter unangekündigt auf die Höfe fahren werden. Vermarktung wird sich in großen Teilen ins Internet verlagern. Selbst Makler werden Wohnungsbesichtigungen per 3D-Brillen anbieten. So kann in viel kürzerer Zeit geprüft werden welche Wohnungen überhaupt in Frage kommen.

Zurück zur Landwirtschaft. Der vernetzte Bauer möchte genau zu dem Zeitpunkt eine Lösung für sein Problem, wenn das Problem auftritt. Die erste Handlung wird zunehmend die Suche bei Google sein. Auch ich möchte eine Nische im Internet besetzen: Ich möchte das führende Programm/Kurs/Prozessbegleitung für mehr Lebensqualität auf Milchviehbetrieben entwickeln. Meine These: Es besteht ein großer Bedarf nach mehr Lebensqualität (beinhaltet auch die Arbeitszeit). Dieser Bedarf kann durch Weiterentwicklung in den Bereichen HERDE, MITARBEITER, MINDSET und CHANGE gedeckt werden. Nun gilt es diese These zu überprüfen. Du kannst mir helfen, diese These zu konkretisieren, nehme dazu einfach an der Umfrage teil.

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Dein Christian Völkner

022 Vier Arbeitsfelder von Christian Völkner

Inhalt dieser Folge:

 

Nehme an der hier an der Umfrage teil.

 

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Dein Christian Völkner